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Visionen statt
Depressionen: Frank Dahl ermittelt Bedürfnisse und zeigt
Perspektiven

Interessiert oder
entsetzt? Die Verwaltungsspitze

Will unbedingt
Sporthallen bauen statt mal nach verschwundenen Kapazitäten zu
forschen, ist aber auch der einzig wirklich fundierte
Zahlenarbeiter:
CDU-Chef Alwin Grupp

Rückzug auf
Raten: wegen Geldängsten lieber doch kein Reiterstadion, dafür ein
Zipfelchen von Grün und mehr Wohnraum in die vermittelnde Mitte -
FWV-Chef Erwin Widmaier

Fühlt sich
offenbar von der Verwaltung zuweilen verschaukelt: SPD
Fraktionsvorsitzender Jürgen Stolle

Wünscht sich zum
Abschied einen Busbahnhof und ein 1-EUR-Ticket: GABL-Redner Eberhard
Schmalzried

Zu zweit gleich
doppelt so lang geredet und damit die Vorgaben nicht verstanden:
Prof. Maurmaier und Bernd Thieliant, FDP. Immerhin mit guten Gedanken zur Lindenstrasse.
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Leonberg steht im
Zeichen der Finanzkrise, obschon nicht direkt betroffen. Die
Prognosen weisen allerdings in Richtung verminderter Einnahmen. Ob
das eintreffen wird kann heute niemand sagen, ist es doch eine reine
Rechenarbeit aufgrund allgemeiner Finanzvorgaben, nicht auf den
tatsächlichen Branchenmix vor Ort umgelegt.
Absolute
Millionenbeträge an vermuteter Einnahmeminderung sind immer
geeignet eine Drohkulisse aufzubauen. Vor dem Hintergrund
jährlicher Schwankungen fragt man sich aber schon wie die
pfenniggenauen Zahlen der Zukunft generiert werden, basieren sie
doch meist auf überregionalen Tendenzen und berücksichtigen nicht
die tatsächliche gewerbliche Vielfalt am Ort. Für das laufende
Jahr wurden beispielsweise 21 Mio. EUR prognostiziert, am Ende
stehen 25 auf der Rechnung. Macht satte 4 Mio. Differenz. Solche
Schwankungen können auch im negativen Bereich auftreten, exakte
Planungssicherheit kann es nicht geben. Darum ist es umso wichtiger,
dass die Politik langfristige Ziele vorgibt. Selbstverständlich
muss man sich dabei am gegebenen Finanzrahmen orientieren. Von einem
Jahr aufs nächste von Glückseeligkeit auf Depression
umzuschalten, ist aber keine geeignete Reaktion.
So wurde von
ernsthaftem Sparwillen bis zur weit in die Zukunft reichenden Vision
alles geboten.
SALZ steuerte
dabei mit Redner Frank Dahl den gewohnt visionären Part bei, das Zerpflücken der eigens für diesen Zweck generierten Zahlenwerke
wurde ja bereits von einer langen Liste an Vorrednern erledigt.
So war es auch an
SALZ die Schlussworte zu finden und mit Ideen zur Landesgartenschau,
neuen Vereinskonstruktionen und 0-EUR-Tickets die Marken zu setzen,
den kompromisslosen Stadtumbau dabei immer im Blick.
Einig waren sich
nahezu alle Fraktionen zum Tempo des Stadtumbaus: es gibt Mitglieder
in der Verwaltung die hier die Bremse stärker treten als vom
Gemeinderat gewünscht und in vorberatenden Gremien gefordert. Der
Druck aus dem Gremium wird in den nächsten Wochen verstärkt
werden, schließlich können wir es uns nicht leisten Zeit, Geld und
damit die Chance zu vertrödeln.
Es gilt der
Spruch von dem der nichts macht und damit auch keine Fehler...
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