12.1.2011: S:ALZ Chefermittler Wolfgang Albrecht in der LKZ enttarnt!

Insgesamt sind die Ausblicke ins Jahr 2025 tatsächlich korrekt aufgezeigt. Zwar verkürzt, aber die ausgesprochen logische aber selten verstandene Geschichte zum LeoBad können Sie hier in Gänze erforschen. 

Zum angeschnittenen Thema Kinderbetreuung gibt es durchaus Erklärungsbedarf:
die These dass die Kinderbetreuung organisatorisch effektiver gestaltet werden muss um die enormen Kosten von bald 10 Mio EUR/Jahr auf einem erträglichen Maß zu fixieren ist nur ein möglicher Baustein um die Stadt am Leben zu erhalten.
Jeder einzelne Kinderbetreuungsplatz wird jährlich aus städtischen Mitteln mit 4.000 bis 10.000EUR bezuschusst. Die Eltern sind mit Ihren Beiträgen an der Belastbarkeitsgrenze, obschon die Beiträge nur einen Bruchteil der wirklichen Kosten decken. 

Was kann man also tun? Das Angebot zurückfahren? Die Eltern noch weiter belasten? Beides keine Wünschenswerten Alternativen. Ein Ansatz wäre die Orga-Ebene der klassischen Kinderbetreuungseinrichtungen zu zentralisieren, damit effektiver und kostengünstiger bei gleicher Angebotsvielfalt zu werden.

Es gilt die Angebotsvielfalt zu erhalten und Overheadkosten abzubauen. 
Natürlich ist auch eine begeisterte Waldkindergarten-Partei wie S:ALZ nicht so naiv anzunehmen, dass künftig alle Leonberger Kinder in dieser außerordentlich kostengünstigen und für die Kinderentwicklung besonders nachhaltigen Betreuungsform beispielhaft unterzubringen sind. Auch der Wald ist nur begrenzt aufnahmefähig und nicht alle Eltern können sich zu einem weitegehend kostenneutral organisierenden Verein zusammenfinden.

Wenn sich die Träger zu einem religionsübergreifenden und damit der real existierenden Gesellschaft angepassten Gesamtkonzept zusammenfinden könnten, wäre allerdings durchaus ein Schritt in eine zukunftsfähige und auch noch finanziell tragbare Gesellschaft getan.

Es ging um Visionen. Dies ist eine. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ihr Wolfgang F. Albrecht