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Golfplatzfest,
Waldeckparty und sonstige selbstgestaltete Aktivitäten werden
unterbunden, andere auch von Jugendlichen genutzte Feste wie die Tage der
internationalen Begegnung zurechtgestutzt und zeitbeschränkt. Dabei wird
den Zielpersonen der Beschränkungen nicht wirklich klar gemacht, warum
diese Sanktionen verhängt werden. Sicher: ein Chaos wie am 1. Mai am
Golfplatz darf nicht unkontrolliert fortgeführt werden. Zur Jugendarbeit gehört nach SALZ-Auffassung nicht nur die Arbeit in den Jugendhäusern. Es muss auch an andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gedacht werden: wollen wir wirklich dass unsere Kinder schon mit 15 nach Stuttgart fahren müssen weil das Angebot in Leonberg allzu überschaubar ist? Eine aktive neue Stadtmitte mit Kino und Cafés wäre eine alternative. Zudem muss der Informationswelt Rechnung getragen werden: wie zeitgemäß sind unsere Jugendhäuser? Ist eine neue Ausrichtung notwendig? Wie holen wir aktiv Nachwuchs in die Vereine? Neben der Freizeitgestaltung darf selbstverständlich eine zukunftssichere Ausbildung nicht vergessen werden. Ganztagesschulen und Krippenplätze sind wichtig. Allerdings haben wir von SALZ auch Zweifel ob sich mit diesen Einrichtungen nicht eine prima Chance bietet sich seiner Kinder frühzeitig zu entledigen. Beide Einrichtungen haben zweifelsohne ihren Sinn. Aber alternativlos dürfen sie nicht stehen, es muss eine Wahlmöglichkeit für eine stärker familiengebundene Erziehung bestehen bleiben.
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