|
|
|||
|
|
Dabei müssen Erweiterungswünsche des Leo-Center ebenso berücksichtigt werden wie eine bessere Anbindung der drei zentralen Gebäude untereinander. Die Ansiedlung moderner Geschäfte wie beispielsweise H&M wird in den vergleichsweise kleinen Ladeneinheiten der bestehenden Strukturen schwierig. Da diese Geschäftskonzepte aber die Attraktivität eines Einkaufszentrums stark prägen muss eine Erweiterungsmöglichkeit geschaffen werden, wenn wir nicht langfristig Gefahr laufen wollen, dass sich Investoren aus diesem Gebiet zurückziehen. SALZ steht daher einer städtebaulich gut integrierten Erweiterung des Leo-Center positiv gegenüber, z.B. wäre an den älteren Teilen der Fassade ein offene Gestaltung zur Leonberger Straße hin mit Schaufensterfronten denkbar und eine Erweiterung Richtung Stadtpark im Bereich VHS. Eine Abwanderung der Käufer in Nachbargemeinden wie Sindelfingen oder Ludwigsburg muss verhindert werden! Käufer aus dem Umland haben die Wahl, Ditzinger beispielsweise entscheiden sich trotz gleicher Wege zusehends für Ludwigsburg und gegen Leonberg als Einkaufsstadt. Die Anbindung der neuen und alten Problembauten Römergalerie und Leo2000 an den Kaufmittelpunkt Leo-Center muss schnell auf den Weg gebracht werden. Problem ist dabei eine kostengünstige und dennoch nachhaltige Lösung zu finden die die Attraktivität des Zentrums wesentlich erhöht und den Kunden den Weg in die neuen Gebäude erleichtert. Die zu diesem Zweck ursprünglich angedachte Lösung der Fußgängerzone im Bereich Römerstraße ist glücklicherweise aus Geldmangel gescheitert, hätte sie doch das Gebiet Obi/Mutschler vollständig von der Kernstadt abgeschnitten. Ob hier eine Einbahnstraßen-Lösung angebracht ist, muss die tatsächliche Entwicklung der Baumaßnahmen Westanschluss/Brennerstraße zeigen. Als praktikable Lösung zur Fußwegeanbindung der drei zentralen Gebäude sehen wir beispielsweise ein Brückendreieck das die ersten Stockwerke verbindet. Tunnellösungen wie der alte AWG-Steg müssen dabei unbedingt vermieden werden, vielmehr muss schon die Nutzung der Brücke an sich eine angenehme Tat sein. Wir denken beispielsweise an Verbreiterungen der Brücken in Gebäudenähe für aktive Nutzung, etwa Cafés die mit wintergartenartiger Gestaltung ganzjährig genutzt werden könnten oder an eine Galerienutzung der lichten Stege. Auf jeden Fall müssen die Betreiber der Gebäude unmittelbar am Planungsprozess beteiligt werden, nicht zuletzt weil ohne private Investoren eine schnelle und gute Lösung nicht zu machen sein wird. Eine ausgewiesene "neue Stadtmitte" sollte auch nach Ladenschluss für die Bürger interessant sein. Dazu reicht ein einziger auch für Besucher aus dem Umland attraktiver Betrieb wie "Nachtschicht" nicht aus. Gelegenheit der Erweiterung des Abend-Angebotes gibt der alte AWG-Bau: die Stadt sollte bestrebt sein hier ein erweitertes Angebot zu schaffen. Wir sehen in Leonberg Bedarf für ein größeres Kino das nicht unbedingt Stuttgarter Ausmaße annehmen muss aber dennoch deutlich über den lokalen Charakter von bestehendem hinausgeht. Ergänzend könnte sich mit Gastronomiebetrieben ein Angebot entwickeln das die Möglichkeit schafft nicht nur einen langen Abend kurzweilig in Leonberg zu verbringen. Natürlich ist es wünschenswert in dieser Richtung mit etablierten Betrieben zusammenzuarbeiten. Damit wären nach Ansicht von SALZ günstige Rahmenbedingungen für die Zukunft der neuen Stadtmitte geschaffen. Sehen sie diese Punkte ähnlich oder sind gänzlich anderer Meinung? Diskutieren sie mit uns per eMail oder am Wochenmarkt (immer Mi + Sa)!
|
Bildleiste: |
|